I/USA 1968, R: Sergio Leone, D: Henry Fonda, Charles Bronson, Claudia Cardinale, L: 165 Min..
Drei Männer an einer einsamen Eisenbahnstation im Wilden Westen. Der Zug hält und ihm entsteigt ein Mann mit einer Mundharmonika. Nach einem kurzen Wortwechsel erschießt er die drei Killer. Währenddessen ermordet der Killer Frank (Henry Fonda) im Auftrag einer Eisenbahngesellschaft den Farmer McBain mit seiner ganzen Familie.
Nur seine frisch angetraute Frau Jill bleibt verschont, da sie noch nicht eingetroffen ist. Währenddessen treibt der Bandit Cheyenne sein Unwesen in der Gegend. Harmonika fängt ihn und kauft mit der Prämie die Farm der McBains. Sein Ziel ist Rache, sein Opfer Frank. Doch der kann sich an den mysteriösen Fremden nicht erinnern…
So, 28. Dez 2008, 18:30 Uhr
So, 7. Dez 2008, 16.30 Uhr
So, 23. Nov 2008, 18.30 Uhr
D/F/I/Sp 1965; R: Sergio Leone; D: Clint Eastwood, Klaus Kinski, Lee Van Cleef; L: 130 Min.
Monco und Colonel Douglas Mortimer sind beides sehr erfolgreiche und exzentrische Kopfgeldjäger. Mit dem Schießeisen können sie wie kaum ein anderer umgehen. Der Zufall führt sie zusammen, denn beide sind hinter dem Desperado El Indio her. Nachdem dieser eine Bank überfallen hat, versuchen sie die Bande auszulöschen.
Während Monco sich in die Bande einschleicht, versucht Mortimer von außen an sie ranzukommen. Doch als sie das gestohlene Geld an sich nehmen wollen, läuft etwas schief….
I/Sp 1966; R: Sergio Leone; M: Ennio Morricone; D: Clint Eastwood, Lee Van Cleef, Mario Brega, Rada Rassimov, Luigi Pistilli, Eli Wallach; L: 161 Min.
Ein mysteriöser Fremder namens Joe, der mexikanische Revolverschütze Tuco und Setenza, ein sadistischer Krimineller, sind auf der Jagd nach einer Geldkassette. Inhalt: 200.000 Dollar. Die drei Desperados haben untereinander nichts gemeinsam – werden aber zu Komplizen, wenn es die Situation erfordert. Doch jeder verfolgt nur ein Ziel: die Geldkassette. Und keiner von ihnen ist bereit, zu teilen…
Zwei glorreiche Halunken ist einer der ambitioniertesten, bildgewaltigsten und stilistisch einflussreichsten Western, die je gedreht wurden. Der packende Film steckt voll explosiver Spannung und verbindet gekonnt Mythos und Realität des amerikanischen Westens.
Mit seinem Furiosen, bis Dato ungewohnten dynamischen Stil revolutionierte Zwei glorreiche Halunken das Western-Genre nachhaltig – in einer Art und weise, wie sie nur Sergio Leone und Clint Eastwood möglich war!
Mit „Zwei glorreiche Halunken“ schloss Sergio Leone die „Dollar-Trilogie“ ab, zu der auch „Für eine Handvoll Dollar“ (1964) und „Für ein paar Dollar mehr“ (1965) gehören.
Als junge Hemdennäherin in Turin sang sie in den Kneipen. Und als sie im Tonstudio auftauchte, traute der Tonmeister seinen Augen nicht: 1,49 Meter, 36 Kilo und eine Stimme voller Wucht: Rita Pavone. In Little Rita nel West (Blaue Bohnen für ein Halleluja) kämpft sie an der Seite von Terence Hill gegen eine Horde von Banditen – mit Gesang, Tanz und guter Laune.
Wer die Sixties bewußt miterlebt hat, erinnert sich an den Titelsong „Little Rita“, deren „Herz erbebte für einen jungen Cowboy, schön wie die Sonne, lauter wie ein reiner Quell“, „Per un colpo di pistola“ oder „Piruliluli“. Am Freitag, den 1. Feber, um 18:30 Uhr in den BSL
Die nächsten Highlights
Zugegeben, die Eastern kommen etwas zu kurz in dieser Vorschau, aber bei so vielen guten Western aller Sorten war einfach eine Entscheidung notwendig. Was sollen wir Ihnen zuerst empfehlen?
Sie hießen nicht Thelma & Louise, sond Cattle Annie & Little Britches – weibliche Outlaws, die Ende des 19. Jahrhunderts den Westen unsicher machten.
Am Sonntag, den 3. Feber sollten Sie sich mit einer gschmachigen Jause, einer Thermoskanne heißen Tee und einem dicken Sitzkissen ausstatten, drei Kinokarten kaufen und es sich in den BSL gemütlich machen. Rio Grande ist ein klassischer Western von John Ford, in dem große Gefühle und soldatische Pflicht das Regiment führen. Im Wiegenlied vom Todschlag zeigt Ralph Nelson ein anderes Gesicht der Eroberung des Westens. Und in Halleluja Amigo kehrt die Tragödie als italienische Komödie zurück.
(Shalako) D/GB/SP 1968; R: Edward Dmytryk; D: Sean Connery, Brigitte Bardot, Stephen Boyd, Jack Hawkins, Peter van Eyck; 113 Min.
Sean Connery in der Rolle des heldenhaften Cowboys und früheren US-Offiziers Shalako, der ein blutiges Gemetzel der Apachen zu verhindern versucht – Brigitte Bardot in der Rolle einer aufregenden französischen Gräfin.
Eine abenteuerlustige Reisegesellschaft dringt während eines Jagdausflugs in ein für Weiße gesperrtes Indianer-Reservat ein. Shalako warnt sie vergeblich vor der Gefahr. Ihr Leichtsinn hat schwere Folgen: Die Indianer beginnen ein Kesseltreiben. Shalako kommt ihnen zu Hilfe, aber gelingt es ihm, die Katastrophe abzuwenden? – Der aufwendigste Western der je gedreht wurde.
F/I/SP 1972; R: Maurizio Lucidi; D: Bud Spencer, Dany Saval, Jack Palance; 104 Min.
Es ist eine feine Sippschaft, in die Corburn da hineingeschlittert ist. Angeblich hat er das aufgeplusterte Sumpfhuhn Mary verführt und ihr danach die Ehe versprochen. Der „Dicke“ fällt aus allen Wolken, als Ihn Sonny, der ebenfalls nicht ganz saubere Bruder von Mary, plötzlich zur Hochzeitsnacht nötigen will. Da würde Corburn lieber gleich eine richtige Kuh heiraten als dieses keifende Monstrum, und verlegt seinen Aufenthaltsort in sicherem Gefahrenabstand der verrückten Geschwister.
Mitten im wilden Westen lernt Corburn einen Jungen namens Chip kennen. Dieser ist mutterseelenallein auf dem Weg nach Westland, einem kleinen, dreckigen Nest, wo er sein Erbe antreten soll. Coburn nimmt den Findling unter seine Fittiche, doch das Vorhaben der gemeinsamen Reise nach Westland wird durch Aufkreuzen Sonnies und des Pfarrers vereitelt, die dem „Dicken“ Fesseln anlegen und ihn vor den Traualtar schleppen. Chip sieht sich mehr und mehr im Interesse suspekter Glücksritter, die ihm seine Erbschaft abjagen wollen.
Bis 14. Feber spielen die Breitenseer Lichtspiele ein Programm für Freunde des Eastern und Western. Einige Highlights aus dem Programm vom 25. bis 31. Jänner 2008:
„Rio Grande“, ein klassischer Western von John Ford mitJohn Wayne und Maureen O’Hara am Sonntag, den 27. Jänner und die aufwändige Produktion „Man nennt mich Shalako“ mit Sean Connery und Brigitte Bardot am Samstag, den 26. Jänner.
„Billy“, der wegen seines jungenhaften Aussehens den Beinamen „the Kid“ bekam, wird als William Henry McCarty vermutlich Ende November 1859 in New Mexico geboren. Mit 14 Jahren wird er zur Vollwaise. Zwei Jahre später kommt er zum ersten Mal wegen Diebstahls ins Gefängnis. Im Alter von 18 Jahren tötet Henry zum ersten Mal. Er flieht nach Lincoln in New Mexico und nennt sich von nun an William Bonney. Dort gerät er in den so genannten Lincoln-County-Krieg.
Einer, der auf der Seite der Korruption und der Mafia steht, ist der Sheriff Brady. Dieser tötet den Engländer Tunstall, der die Betrügereien öffentlich machen will. „Billy the Kid“ rächt seinen Arbeitgeber Den Rest des Beitrags lesen »
(Billy the Kid’s gun Justice & Billy the Kid in Texas) USA 1940; R: Peter Stewart (Sam Newfield); D: Al “Fuzzy” St. John, Bob Steele, Terry Walker; 100 Min.
Zwei Western aus der “Billy the Kid-Serie“. Billy und seine Gefährten legen zunächst einer Bande, die Geldtransporte überfällt, das Handwerk, dann einem üblen Grundstücksmakler.
(Sette dollari sol rosso) I 1969; R: Albert Cardiff; D: Anthony Steffen, Fernando Sancho; 90 Min.
Ein Film wie eine griechische Tragödie: Django jagt eine Gangsterbande, die seine Frau ermordet und seinen Sohn entführt haben. Hervorzuheben: der beeindruckende Soundtrach von Francesco De Masi
(Carambola) I 1974; R: Ferdinando Baldi; D: Paul L. Smith, Horst Frank; 94 Min.
Toby, der Billard-Virtuose und Meisterschütze…und Butch, sein bärenstarker Kumpan wider Willen – räumen unter Waffenschmugglern und anderen Bösewichten auf! Ein Feuerwerk von Action und Slapstick-Gags.
USA 1976; R: Jack Starrett; D: Timothy Bottoms, Susan George, Bo Hopkins; 96 Min.
Nach 5 Jahren Gefängnis in seine Heimatstadt in Texas zurückgekehrt, wird ein Mann Zeuge eines hinterhältigen Mordes an einem Politiker. Fortan wird er von der korrupten Polizei gehetzt.
Dienstag, 22. Jänner 2008, 20:30 Uhr Dienstag, 5. Feber 2008, 18:30 Uhr Dienstag, 12. Feber, 18:30 Uhr I 1966; R: Lucio Fulci; D: Franco Nero, Gorge Hilton; 92 Min.
„Mit seinem allerersten Western schuf Lucio Fulci gleich einen B-Klassiker des Genres, an dem sich andere Nachfolger orientierten.“ (film-maniax)
„Ein starkes Western-Debuet vom Meister des Horrors: Lucio Fulci. Nicht zuletzt, weilFranco Nero und George Hilton in diesem dritten echten Django-Western ein starkes Duo abgeben. Als ob dies nicht alles schon genug wäre gibt uns Lallo Gori einen starken Soundtrack auf die Ohren.“ (incognitorecords)
Django, der in seine Heimat zu seinem Bruder Jeffrey zurückkehrt, muss miterleben wie diese Gegend von der Feudal-Sippe der Scotts terrorisiert wird. Er beschließt, diesem Treiben ein Ende zu bereiten und stattet dem Scott-Clan auf deren Ranch einen Besuch ab. Dort wird er von dem jungen Scott halbtot gepeitscht.
Django erfährt kurz darauf, dass der alte Scott sein Vater ist, der daraufhin die Aussprache mit ihm sucht. Das gefällt dem jungen Scott jedoch gar nicht und so erschießt er seinen eigenen Vater. Dies will Django nicht ungesühnt lassen. Er beginnt einen grausamen Rachefeldzug gegen seinen Stiefbruder und dessen Gefolgschaft…
USA 1976; R: Don Taylor; D: Lee Marvin, Oliver Reed, 95 Min.
1908 in Colorado: Ein alternder Scout, ein fettleibiger Halbindianer und ein versoffener Cowboy überfallen ein Bordell und legen sich mit einem ehemaligen Kumpan an, der sie einst betrogen und später in der Politik Karriere gemacht hat.
USA 1970; R: Ralph Nelson; D: Candice Bergen, Donald Pleasence; 115 Min.
Soldier Blue funktioniert über weite Strecken als alternativer Western: Die bei Indianern aufgewachsene Cresta (Candine Bergen) und der naive Soldat Honus Gant (Peter Strauss) sind nach einem Indianerüberfall auf sich alleine gestellt und müssen sich durch die Wildnis kämpfen, wo sie einem korrupten Waffenhändler (Donald Pleasence), feindlichen Stämmen und zynischen Militärs begegen.
Cresta macht Gant nebenbei mit der indianischen Kultur vertraut, was ein Umdenken in ihm bewirkt. Er kann also als pazifistische Identifikationsfigur herhalten, während Cresta wie eine frühe Feministin agiert. Nelsons Film ist somit fast ein dogmatisches ‘Kind seiner Zeit.’
Der humanistisch engagierte amerikanische Filmemacher Ralph Nelson drehte diese filmische Re-Inszenierung des berüchtigten Sand-Creek-Massakers, bei dem fast 500 meist wehrlose Indianer von den Nordstaatlern misshandelt und getötet wurden,
als zeitkritischen Kommentar zum 1970 in seiner Hochphase befindlichen Vietnam-Krieg. Speziell kann er als indirekte Thematisierung des My-Lai-Massakers gelten, das ähnlich verlaufen war. Und es erstaunt nicht, dass Soldier Blue auch in das heutige Tagesgeschehen passt, das von Berichten amerikanischer Übergriffe im Rahmen des Irakkriegs dominiert ist.