I 1980, R: Bruno Corbucci, D: Tomas Milian, Bombolo, Renato Pozzetto,; DVD; L: 89 Min.; ital.OV
Was passiert, wenn ein armer Bauer ein 10 Millionen-Erbe macht? Wo wird er mit dem Geld Verwirrung stiften? Warum lieben die schönsten Mädels vom lustigen Freudenhaus nur den kleinen Dicken?
Mo 1.6.2009, 18.30 Uhr
Do 11.6.2009, 18.30 Uhr
Di 23.6.2009, 20.30 Uhr
F/I 1959, R: Steno; D: Totò, Louis De Funès, Abbe Lane, Mario Carotenuto, Enzo Garinei; DVD; 90 Min; franz.OV-
Wenn hier ein Kunstdieb und ein nicht ganz lupenreiner Kunstdieb aufeinander treffen, ist ein totales Chaos angesagt! - Regie führte Steno, der später ein paar der besten Bud Spencer/Terence Hill-Filme inszenierte.
Mo 8.6.2009, 18.30 Uhr
Do 18.6.2009, 20.30 Uhr
Mo 29.6.2009, 20.30 Uhr
I 1981, R: Bruno Corbucci; D: Tomas Milian, Bombolo , Enzo Cannavale, Olimpia Di Nardo; DVD; 95 Min.; ital. OV.
Italienischer Trash mit Kultstatus – auch heute noch bei den jungen Römern. Auch gut geeignet als Urlaubsvorbereitung, um das Fluchen und Schimpfen zu lernen. Den Rest des Beitrags lesen »
Mo 27.4.2009, 20.30 Uhr
Do 7.5.2009, 18.30 Uhr
Do 28.5.2009, 20.30 Uhr
USA/I 1979, R: Alfonso Brescia, D: John Richardson, Eleonora King, DVD, 89 Min, OV
Ein Raumschiff untersucht einen außer Kontrolle geratenen
Planeten und entdeckt dabei einen Computer der eine
Untergrund-Zivilisation kontrolliert. Super-70er-Design! Den Rest des Beitrags lesen »
I/USA 1978, R: George A. Romero, D: David Emge, David Early, DVD, 110 Min, dt. Fassung
Auf der ganzen Welt ist eine Seuche ausgebrochen. Die Körper soeben Verstorbener kehren sofort als Zombies ins Leben zurück, um sich anschließend dem Drang nach Menschenfleisch hinzugeben. Den Rest des Beitrags lesen »
Brigitte Bardot und Jeanne Moreau als Striptease-Tänzerinnen eines kleinen Wanderzirkus führen irgendwo in Lateinamerika eine Revolte zum siegreichen Ende. Eine von Louis Malle mit enormem Aufwand in Szene gesetzte Persiflage auf den Abenteuerfilm, die sich unbekümmert zwischen blutigem Ernst und grotesker Komik, hollywoodgerechtem Spektakel und verschrobenen Effekten im Stil der “Nouvelle Vague” bewegt. Sehen Sie sich NICHT das Video auf der BSL-Website an, sonst landen Sie am Freitag Abend unweigerlich in den Breitenseer Lichtspielen. Fr 5.12.2008, 18.30 Uhr – Viva Maria
Die Neue-Welle-Retrospektive spült dieses Woche einige italienische Regisseure in die Breitenseer Lichtspiele: Den Rest des Beitrags lesen »
„1968 hielten wir Sex für politisch. Ich entwickelte eine Theorie, derzufolge die Positionen der Kamera wie Stellungen beim Sex waren. Das ›Kamasutra‹ des Kinos war mein ›Kamerasutra‹. Aber 1968 war kein Fehlschlag. Wir haben das Recht auf Illusionen.“ Den Rest des Beitrags lesen »
Di, 20.1.2009, 20:30 Uhr Sa 20.12.2008, 16:30 Uhr
Fr 5.12.2008, 18.30 Uhr
Sa 22.11.2008, 16.30 Uhr
F/I 1965; R: Louis Malle; D: Brigitte Bardot, Jeanne Moreau; L: 118 Min.
Bei einer Revolution irgendwo in Lateinamerika führen nach dem Tod des Anführers die beiden Striptease-Tänzerinnen eines Wanderzirkus den Aufstand zum siegreichen Ende. Eine mit enormem Aufwand in Szene gesetzte Persiflage auf den Abenteuerfilm, die sich unbekümmert zwischen blutigem Ernst und grotesker Komik, hollywoodgerechtem Spektakel und verschrobenen Effekten im Stil der „Nouvelle Vague“ bewegt.
Mo 22.12.2008, 18:30 Uhr
Sa 6.12.2008, 16.30 Uhr
Sa 22.11.2008, 18.30 Uhr
F/I 1966; R: Louis Malle; D: Jean-Paul Bellmondo, Marie Dubois; L:121 Min.
George Randal will sich unbedingt an seinem Onkel rächen. Der Mann, bei dem er aufgewachsen ist, hat nicht nur sein Erbe verprasst, sondern weigert sich auch, ihm seine Tochter Charlotte zur Frau zu geben. Lieber soll die Schöne einen reichen Widerling heiraten. Also stiehlt George den Familienschmuck. Doch es bleibt nicht bei einem Diebstahl. Bald zittert ganz Paris vor einem unbekannten Räuber…
Louis Malle inszenierte diesen Kostümfilm mit einer deftigen Prise Sarkasmus und dem prächtig aufspielenden Jean-Paul Belmondo, dem man den Spaß am Spiel in allen Belangen abnimmt. Es sollte die einzige Zusammenarbeit der beiden Ikonen des französischen Kinos bleiben.
In einer ihrer ersten großen Rollen ist hier die attraktive Geneviève Bujold zu bewundern, die Jahre später für „Der Unverbesserliche“ unter der Regie von Philippe De Broca erneut mit Belmondo vor der Kamera stand.
Malle war selbst ein Spross wohlhabender Eltern. Wie Georges im Film distanzierte auch er sich von der Politik, trotz der brisanten politischen Ereignisse in den späten 1960er Jahren. Malle vermied zu dieser Zeit jegliche Kommentare zu den aktuellen Ereignisse. Wie Georges widmete er sich ganz seiner Berufung.
Im Gegensatz zu seinem Vorgängerfilm „Viva Maria!“ verzichtete der Regisseur hier auf stilistische Tricks und Seitenhiebe auf die Nouvelle Vague. „Der Dieb von Paris“ ist die nüchterne Charakterstudie eines Mannes der seinen eigenen Weg geht, inszeniert von einem Regisseur, der dasselbe Ziel verfolgt.
I/USA 1968, R: Sergio Leone, D: Henry Fonda, Charles Bronson, Claudia Cardinale, L: 165 Min..
Drei Männer an einer einsamen Eisenbahnstation im Wilden Westen. Der Zug hält und ihm entsteigt ein Mann mit einer Mundharmonika. Nach einem kurzen Wortwechsel erschießt er die drei Killer. Währenddessen ermordet der Killer Frank (Henry Fonda) im Auftrag einer Eisenbahngesellschaft den Farmer McBain mit seiner ganzen Familie.
Nur seine frisch angetraute Frau Jill bleibt verschont, da sie noch nicht eingetroffen ist. Währenddessen treibt der Bandit Cheyenne sein Unwesen in der Gegend. Harmonika fängt ihn und kauft mit der Prämie die Farm der McBains. Sein Ziel ist Rache, sein Opfer Frank. Doch der kann sich an den mysteriösen Fremden nicht erinnern…
Sa, 27. Dez 2008, 16:30 Uhr
So, 7. Dez 2008, 18.30 Uhr
So, 23. Nov 2008, 16.30 Uhr
I/F 1973, R: Vittorio de Sica, D: Richard Burton, Sophia Loren, L: 101 Min.
Anfangs des 20. Jahrhunderts scheitert die Liebe von Cesare und Adriana an den antiquierten Moralvorschriften der sizilianischen Gesellschaft.
In diesem mit exquisitem Geschmack inszenierten Film konzentriert sich Regisseur de Sica ausschließlich auf die sentimentalen Aspekte seiner Geschichte. Nichts als melodramatisches Starkino – aber wie!
So, 28. Dez 2008, 18:30 Uhr
So, 7. Dez 2008, 16.30 Uhr
So, 23. Nov 2008, 18.30 Uhr
D/F/I/Sp 1965; R: Sergio Leone; D: Clint Eastwood, Klaus Kinski, Lee Van Cleef; L: 130 Min.
Monco und Colonel Douglas Mortimer sind beides sehr erfolgreiche und exzentrische Kopfgeldjäger. Mit dem Schießeisen können sie wie kaum ein anderer umgehen. Der Zufall führt sie zusammen, denn beide sind hinter dem Desperado El Indio her. Nachdem dieser eine Bank überfallen hat, versuchen sie die Bande auszulöschen.
Während Monco sich in die Bande einschleicht, versucht Mortimer von außen an sie ranzukommen. Doch als sie das gestohlene Geld an sich nehmen wollen, läuft etwas schief….
I/Sp 1966; R: Sergio Leone; M: Ennio Morricone; D: Clint Eastwood, Lee Van Cleef, Mario Brega, Rada Rassimov, Luigi Pistilli, Eli Wallach; L: 161 Min.
Ein mysteriöser Fremder namens Joe, der mexikanische Revolverschütze Tuco und Setenza, ein sadistischer Krimineller, sind auf der Jagd nach einer Geldkassette. Inhalt: 200.000 Dollar. Die drei Desperados haben untereinander nichts gemeinsam – werden aber zu Komplizen, wenn es die Situation erfordert. Doch jeder verfolgt nur ein Ziel: die Geldkassette. Und keiner von ihnen ist bereit, zu teilen…
Zwei glorreiche Halunken ist einer der ambitioniertesten, bildgewaltigsten und stilistisch einflussreichsten Western, die je gedreht wurden. Der packende Film steckt voll explosiver Spannung und verbindet gekonnt Mythos und Realität des amerikanischen Westens.
Mit seinem Furiosen, bis Dato ungewohnten dynamischen Stil revolutionierte Zwei glorreiche Halunken das Western-Genre nachhaltig – in einer Art und weise, wie sie nur Sergio Leone und Clint Eastwood möglich war!
Mit „Zwei glorreiche Halunken“ schloss Sergio Leone die „Dollar-Trilogie“ ab, zu der auch „Für eine Handvoll Dollar“ (1964) und „Für ein paar Dollar mehr“ (1965) gehören.
F/I 1961; R: Louis Malle; D: Marcello Mastroianni, Brigitte Bardot; L: 104 Min.
Brigitte Bardot als Darstellerin und zugleich als Thema eines Films: Eine junge attraktive Frau steigt zum Star auf, wird das Idol der Massen und verfällt unentrinnbarer Einsamkeit. Der formal bemerkenswerte Film huldigt einem damals neuartigen Bardot-Mythos: indem er die Skandal-Heldin zum Opfer der sensationsgierigen Gesellschaft erklärt, verkündet er ihre persönliche Unschuld.
Gerade erst aus der Stadt an sein Schloss zurückgekehrt, erfährt Fürst Salina, genannt „Der Leopard“, von der baldigen Ankunft seines Neffen Tancredi. Nicht nur er freut sich auf den jungen, abenteuerlustigen Adeligen, sondern auch seine älteste Tochter, die in Tancredi verliebt ist.
Sie bittet ihren Vater, ein gutes Wort bei ihm einzulegen, aber Salina weiß, dass Tancredi ihre Liebe nicht erwidert und versagt ihr die Unterstützung. Denn Tancredi hat Grosses vor – er will an der Seite Garibaldis kämpfen, dessen „Rothemden“ die Einheit Italiens wollen. Das Land strebt Neuem zu und Tancredi möchte dabei eine wichtige Rolle spielen.
Die Bekanntschaft mit der schönen und ehrgeizigen Angelica, deren Vater eine wichtige politische Persönlichkeit ist, kann ihm dabei helfen. Während er seine Karriere plant, muss sich der alternde Fürst Salina über seine Rolle innerhalb der veränderten Gesellschaftsordnung bewusst werden…
Di, 23.12.2008, 18:30 Uhr
Sa 6.12.2008, 18.30 Uhr
So 16.11.2008, 16.30 Uhr
I/F 1972; R: Bernardo Bertolucci; D: Marlon Brando, Maria Schneider; L: 129 Min.
Es gibt Filme, die prägen das Lebensgefühl einer ganzen Generation und die Wahrnehmung einer gesamten Epoche. Der letzte Tango in Paris kann mit Sicherheit zu dieser Gattung gezählt werden. 1972 veröffentlicht, handelte sich der Regisseur Bernardo Bertolucci heftigen Ärger mit den Behörden seines Heimatlandes Italien ein, die den Film auf den Index setzten. Bertolucci wurde zu vier Monaten Gefängnis verurteilt und verlor seine bürgerlichen Ehrenrechte für fünf Jahre. Den Rest des Beitrags lesen »
F/I 1970; R: François Truffaut; D: Hiroko Berghauer, Daniel Boulanger; L: 100 Min.; OmU
Die Freuden und Belastungen einer jungen Ehe im Laufe zweier Jahre: finanzielle Probleme, Freude über die Geburt des Kindes, Seitensprünge des Mannes, Trennung und Versöhnung. Die chronologische, thematische und stilistische Fortsetzung von „Geraubte Küsse“ und Truffauts Fortführung seiner Antoine-Doinel-Filme.
Aus spielerischen, locker zusammengefügten Szenen setzt sich ein ebenso liebenswürdiger wie unterhaltsamer Liebesfilm zusammen, bravourös gespielt, gespickt mit charakterisierenden Bild- und Dialogpointen, geprägt von menschlich warmem Humor, souveräner Leichtigkeit und feinem Charme.
Di 9.12.2008, 18:30 Uhr
Mi 19.11.2008, 20:30 Uhr
Fr 14.11.2008, 18:30 Uhr
I 1967; R: Giulio Petroni; M: Ennio Morricone; D: José Torres, Lee van Cleef, L: 116 Min.
Banditen überfallen einen Geldtransport, der eine Rast auf der Ranch der Familie Meceita einlegt. Bei der Gelegenheit legen sie die gesamte Familie gleich mit um. Nur der kleine Bill überlebt.
15 Jahre später ist Bill (John Phillip Law) ein knallharter Gunman, der nur eines im Sinn hat: Rache. Das gleiche hat auch der Gunslinger Ryan (Lee van Cleef) vor, dem seine alten Gangsterkumpane 15 Jahre Knast eingebrockt haben. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine eigenartige Beziehung, in der es nur darum geht, wer letztendlich als erster seine Rache vollziehen darf.
Die Gangsterbosse von einst sind derweil respektable und stinkreiche Männer geworden: Während der fiese Saloonbesitzer Cavanaugh (Anthony Dawson) rasch eingedampft wird, erweist sich der Bankier Walcott (Luigi Pistilli) als ungleich härterer Brocken.
Neuer Titel: „Die Rechnung wird mit Blei bezahlt“
„Die Geschichte an sich ist nicht so der Reisser, aber es ist ein absoluter Spitzenwestern der Extraklasse, der sich hinter den ganz großen nicht verstecken muss. Morricones Psycho-Gitarrenthema ist herrlich.“ Dillinger
Sa, 27. Dez 2008, 18:30 Uhr
So, 30. Nov 2008, 18:30 Uhr
Do, 13. Nov 2008, 20:30 Uhr
I/F 1976; R: Pier Paolo Pasolini; D: Aldo Valetti, Paolo Bonacelli; L: 117 Min.
In der Republik von Salo, dem letzten Refugium italienischer Faschisten kurz vor dem Ende der Mussolini-Herrschaft, inszeniert eine Gruppe sadistischer Großbürger terroristische Grausamkeitsrituale: Junge Männer und Frauen werden als Lust- und Folterobjekte mißbraucht und erniedrigt, schließlich in einer perversen Orgie zu Tode gequält.
In seinem letzten Film entwirft Pasolini jenseits spekulativer Intentionen und ästhetischer Gefälligkeit eine schockierende Vision menschlicher Machtbesessenheit und barbarischer Zerstörungslust inmitten hochgeistiger kultureller Verfeinerung. Der nach einem Roman von de Sade entwickelte Stoff ist zwar im Jahr 1944 angesiedelt, dient jedoch als Kommentar zur hedonistischen Konsumgesellschaft der Nachkriegszeit, die von Pasolini als apokalyptische Verfallsepoche begriffen wird ohne Hoffnung auf Veränderung. Ein radikaler, trostloser, erschütternder Film. In einigen europäischen Ländern wurde der Film Opfer staatlicher Zensur und gerichtlicher Ermittlungen.