BSL – Breitenseer Lichtspiele

Nachrichten vom ältesten Kino-Betrieb der Welt

Mit ‘Gescheitert’ verschlagwortete Einträge

Mit Scheitern zum Erfolg

Verfasst von Christian Wachter am 24. Mai 2009

Ab Dezember 2009 startet die 5.te bundesweite Staffel des

Festival des gescheiterten Films

Wieder werden wir in etlichen Stationen in den Republiken
(Berlin-München-Bremen-Frankfurt-Köln-Hannover-Leipzig-Hamburg,etc. und vielleicht auch in Wien) dem stetig gewachsenem Zuschauerzuspruch mit dem Beweis entgegentreten: Gescheiterte Filme haben nichts mit schlechter Qualität zu tun! Vielmehr noch: je höher der Anspruch, desto tiefer Fall: desto wahrscheinlicher das Scheitern. Den Rest des Beitrags lesen »

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BSL-News 4/2008 – 4. Festival des Gescheiterten Films

Verfasst von Christian Wachter am 15. Januar 2009

Freitag, 23. Jänner 2009, 20:30 Uhr, Kurzfilmprogramm

Festival des gescheiterten FilmsZum 4. Mal gastiert das „Festival des gescheiterten Films“ in den Breitenseer Lichtspielen in Wien . Jedes Festival, jeder Entscheidungsakt von Redaktionen, Verleihern produziert einen Fundus von abgelehnten Filmen, die trotz höchster Qualität keinen Weg an die Öffentlichkeit finden, aber in der Substanz durchaus die Fähigleiten haben, innovative Impulse zu geben. Diesem Frust unserer kreativen Köpfen entgegen zu wirken, soll dieses Festival dienen, und einen offeneren Zugang zum Thema „Scheitern“ ermöglichen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Festival des gescheiterten Films startet am Weihnachtsabend

Verfasst von Christian Wachter am 22. Dezember 2008

Festival des gescheiterten FilmsDas Festival des gescheiterten Films legt dieses Jahr wieder einen kurzen Zwischenstopp in Wien ein. am 23. Jänner gibt es in den Breitenseer Lichtspielen einige Filme zu sehen, die bisher „verborgen zwischen Anspruch und Zuspruch keinen Weg an die Öffentlichkeit fanden,“ wie Kurator und Organisator hwmüller schreibt. Den Rest des Beitrags lesen »

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BSL-News 2008/21Festival des gescheiterten Films am 30./31. Mai 2008

Verfasst von Christian Wachter am 30. Mai 2008

Leuchtschrift Festival des gescheiterten Films
„Das Scheitern aller Dinge ist die Tat“ lautet das Motto des Festivals des gescheiterten Films, welches Ende Mai zum zweiten Mal in diesem Jahr in Wien Station macht. Am Freitag, den 30. und Samstag, den 31. Mai um 20 Uhr zeigen die Breitenseer Lichtspiele Kurz- und Langfilme von österreichischen und deutschen Filmemachern.

Diktatoren Küssen BesserFür den Freitag Abend unter dem Motto Der Nachschlag – Die Perlen haben sich einige Regisseure der österreichischen Beiträge angekündigt. Hauptfilm ist „Diktatoren Küssen Besser“ von Juan Carlos Renalde.

Der Samstag Abend steht dann unter dem Motto Balla Balla – Fuss- und Kopfbälle.

Initiator dieses Events ist der Münchner Hartwig Müller, der dieses Festival nun schon zum vierten Mal veranstaltet. Als Auswahlkriterien für die Teilnahme eines Filmes an dem Festival nennt er zwei: Entweder der Film muss inhaltlich vom Scheitern handeln. Oder das Filmprojekt muss selbst gescheitert sein, beim Dreh, bei der Postproduktion, im Vertrieb. Meist sind die gescheiterten Projekte von der Anlage her interessanter, als die glatten, gelungenen, weil darin eine Idee, eine Absicht deutlich zum Ausdruck kommt.

Die österreichischen Festivalbeiträge

Weitere Informationen

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Presse-DownloadFestival des gescheiterten Films

Verfasst von Christian Wachter am 18. Mai 2008




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Balla Balla — Fuss- und Kopfbälle

Verfasst von Christian Wachter am 18. Mai 2008

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Antinomie Stadt — Degna Martens

Verfasst von Christian Wachter am 19. April 2008

Freitag, 30. Mai 2008, 20 Uhr

Kurzfilm
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Degna Martens
Format: Mini DV
Länge(min): 16
Ansprechpartner: Degna Martens

Inhalt
Der Film ANTINOMIE STADT beruft sich auf die Flanerie von Charles Baudelaire und Franz Hessel. Dieses Sujet wird in der urbanen Gegenwart wiederbelebt: Der Protagonist trifft als Flaneur auf seinen Widersacher, der die großstädtische Reizüberflutung gegen die Ausgeglichenheit des Meeres eintauschen will. Einen Tag bittet der Flaneur sich aus, seinem Kontrahenten von den Reizen der Stadt zu überzeugen. Gemeinsam machen sie sich auf.

Warum gescheitert und Rezension
Das vergessene Thema der Flanerie, der individuelle Blick auf die Stadt, eingefangen in literarischen Augenblicken alter Meister, fand bei einem Teil des Diplomprüfungsgremiums keinen Anklang. pathetische Sprache, zu gewagte Schnitte. Vor die herangezogene Wahl „Friss Vogel oder stirb“ gestellt, wollte eine Professorin lieber sterben. Anatomie einer Stadt setzt einen literarischen Text über den Müßiggang, dem bewussten Durchstreifen der Umwelt, dem Flanieren in eine reale Umgebung. Der für Berlin geschriebene Text passt sich gleichwohl in das Hamburger Flair des Schanzenviertels ein. Eines Stadtteil, in dem per se der Keim des feineren Lebenssinns erfolgreich seine Blüten schlägt. Die literarisch künstliche Sprache befremdet zuerst durch ihren Postromantizismus. Aber nur bis zum zweiten Satz, denn dann geht der sprachverliebte Zuschauer auf die Konvention ein und genießt den schönen Klang der Worte. Im subkulturellen Kino B-Movie sitzend werden die tausend kleinen Fenster, die Türen zum Draußen, dem Kino an sich beschworen. Das Für und Wider des städtischen Lebens hat nur ein Ziel: Ein Hohelied auf den Rausch der Eindrücke und Botschaften der Stadt. Es ist es, als hätte die Hand Roland Barthes den erotischen Diskurs geführt.

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The Amp Hymn — Paul Poet

Verfasst von Christian Wachter am 19. April 2008

Freitag, 30. Mai 2008, 20 Uhr

Musikvideo, gesellschaftspolitisches Splatter-Melo
Produktionsjahr: 2005
Produzent: Paul Poet für Nuclear Blast/Pungent Stench
Format: 16:9, IMX, Kopie: DVD
Länge(min): 4
Ansprechpartner: Paul Poet

Inhalt
THE POP WAR CYCLE, PART 2: THE AMP HYMN(Band: PUNGENT STENCH, Label: NUCLEAR BLAST)Austria/Germany 2005, IMX, 16:9, 04´07″ MinutesDirector, Writer, Producer: Paul PoetDOP: Ralf Jacobs Edit: Kostas ServisFeaturing: Pungent Stench, Vivian, Gerhard Aba, Elke Gschwindl, Andrea Fink,.With financial support by MA7 Wien Kultur and SKE FundsMusicvideo for Austrian SplatterMetal-legend PUNGENT STENCH as a wild mixture of Fassbinders In A Year of Thirteen Moons and Jess Francos infamous Women in Prison-Flicks.

Warum gescheitert und Rezension
Es geht um das Einbauen „gescheiterter“, verdrängter Bevölkerungsgruppen in die schönen poppenden Warenwelten MTVIVAs, also inhaltlich um den Prozess des Scheirterns selbst, der denk ich glücklich mit dem Video verwirklicht wurde. Der Film selbst ist deshalb gescheitert, weil er anders als der erste Teil meines POP WAR CYCLEs, wo ich die HipHopper BLUMENTOPF und TEXTA mit Obdachlosen als Protagonisten beglückte und der erfolgreich auf den Musiksendern, durch die Printjournaille und die Kommerzstrukturen als Agent provocateur rotierte, THE AMP HYMN sofort nicht nur von den Sendern sondern auch vom Label selbst, der Heavy Metal-Hochburg Nuclear Blast, deren provokantes Erscheinungsbild wohl nicht die Hirnoffenheit abseits klassischer Landkonservativität wiederspiegelt, abgesehen von Festival-Einsatz verboten wurde. Ein Heavy Metal-Splatter-Musikvideo mit politisch ganz und gar nicht korrektem feministischem Subtext und real amputierten Frauen, die zu ihrer Sexualität stehen, war wohl zu viel für diese (Medien-)Welt! Sollte es mal „in“ werden sich ein Ohr abzuschneiden, dann hätten alle Optiker ein Problem. Das gleiche dürfte den Radlbauern mit den zukünftigenEinbeinigen passieren. Die Szenen werden gottseidank immer im Halbdunkel gehalten. Sonst bekäme ja manch einer Lust sich nach dem Piercen noch’ne Axt neben das Bett zu legen. Steile Musik und die Botschaft: Schön ist ein ganz mieses Vorurteil. Also vor dem Anschauen ‘nen Schnaps trinken.(hwmueller)0Figur und GrundRegie: Harald Hols

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BSL-News 02 Das Festival des gescheiterten Films kommt nach Wien

Verfasst von Christian Wachter am 11. Januar 2008

„Das Scheitern aller Dinge ist die Tat“ ist das Motto des 3. Festival des gescheiterten Films, das von Dezember bis Februar von München über Wien, Frankfurt, Berlin und Bremen nach Köln zieht. Anspruch und Qualität werden mehr und mehr zu Garanten für den – vor allem finanziellen – Misserfolg. In einer Zeit, wo die letzten Träumer gerne als Verlierer
belächelt werden, ist es um so existenzieller einen Raum zu schaffen, der
diesen ungemein mutigen und innovativen FilmemacherInnen das verdiente Feedback gibt.

Initiator dieses Events ist der Münchner Hartwig Müller, der dieses Festival nun schon zum dritteln Mal veranstaltet und damit durch die Lande zieht. Als Auswahlkriterien für die Teilnahme eines Filmes an dem Festival nennt er zwei: Entweder der Film muss inhaltlich vom Scheitern handeln. Oder das Filmprojekt muss selbst gescheitert sein, beim Dreh, bei der Postproduktion, im Vertrieb.

Die österreichischen Festivalbeiträge

Nachdem das Festival des gescheiterten Films im Vorjahr mit viel Resonanz im Schikaneder Kino lief, wird es diesmal in der stimmigen Atmosphäre der Breitenseer Lichtspielen BSL auf die Leinwand kommen. Von Freitag, den 11. bis Sonntag den 13. Jänner 2008 stehen täglich drei Vorstellungen (16:30, 18:30, 20:30) mit jeweils drei bis zehn Filmen und anschließendem Publikumsgespräch auf dem Programm. Moderation: Hartwig Müller.

Die Einzelkarte kostet €7,-, der Festivalpass €25,-.

Das gesamte Programm

  • Freitag, 11. Jänner 2008, 16:30 Uhr – Das Aperitif – die Begrüßung
    Auszeit / Von denen, die die Kurve nicht kriegen / Wer zuerst lacht / Süße Versuchung / Meine Hände / Das geheime Kino

  • Freitag, 11. Jänner 2008, 18:30 Uhr – Am anderen Ende unserer Welt
    Der Schreihals / Hilf das Land verschönern! / Made by Sein Win / 2 / Der König und die Königin / Ein guter Film / Dosenpfand hilft da auch nicht weiter / Der Jäger / Von Einem Der Auszog… / Ungebrochen
  • Freitag, 11. Jänner 2008, 20:30 Uhr – Der schwarze Humor – Der Grusel
    What about Don Quichotte? / Kommissar Kresch / Dosenkönig / Diktatoren Küssen Besser
  • Samstag, 12. Jänner 2008, 16:30 Uhr – Das besondere Dokument
    Von Dogma bis Dogville – Dont try this at home / Gregor und Katharina / Auswärtsspiel
  • Samstag, 12. Jänner 2008, 18:30 Uhr – Das Leben – die Pannen
    Reisefieber – BlitFilm No. 2 / Yksinäinen Mies (einsamer Mann) / Koslowski / Nina, eine unheimliche Geschichte / Nina, eine unheimliche Geschichte / Screenwalker / U.F.O.s above Berlin
  • Samstag, 12. Jänner 2008, 20:30 Uhr – Der Horror
    Step into Darkness / Ein Auto allein ist schneller! / Dawn of the Dorks / Dreckmonster / Eine unhaltbare Situation / Geschiwsterliebe / So confused / Hospitality
  • Sonntag, 13. Jänner 2008, 16:30 Uhr – Lebensschicksale
    Schlaflos / Rob / Den Hörer in der Hand
  • Sonntag, 13. Jänner 2008, 18:30 Uhr – Experimente
    Rufus / You´ll never walk alone / Das Leben ist kein Fußballspiel / the XTC of Gold / S.C.H / Muss besser werden / Same difference
  • Sonntag, 13. Jänner 2008, 20:30 Uhr – Bauer, Vater & Sohn
    Rebellion der Rotmützen / GLOBAL WARming / sechshundertviertausendachthundert sekunden / Tanz / sechshundertviertausendachthundert Sekunden / Ihr seid nicht allein – Abschied von Rudolph Moshammer
  • Montag, 14. bis Donnerstag, 17. Jänner 2008 – Spielpause
    Das BSL-Team darf sich ein wenig erholen.
    Dann geht’s weiter mit Eastern & Western

Weitere Informationen

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Pressematerial zum 3. Festival des gescheiterten Films

Verfasst von Christian Wachter am 5. Januar 2008

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Diktatoren Küssen Besser – Juan Carlos Recalde

Verfasst von Christian Wachter am 4. Januar 2008

Freitag, 30. Mai 2008, 20 Uhr

Komödie
Länge: 79min 23sec
Originalformat: HDV
Regie: Juan Carlos Recalde
Produzent: Recalde Sisters Studios
Produktionsjahr: 2007
Drehbuch: Juan Carlos Recalde
Darsteller: Eberhard Wagner, Michael Seida, Michael Duregger, Alexander E. Fennon, Ariane Zemann, Benedikt Grawe, Thomas Nash, Gabriela Schweiger, Roland Wolf
Kamera: Juan Carlos Recalde
Ton: Juan Carlos Recalde
Musik: Christian Schörkhuber

Inhalt:
Berlin, April 1945. Das Tausendjährige Reich ist nach einem kurzen Jahrzehnt schon wieder am Ende, da entbrennt zwischen dem kriegsmüden Führer und seinem ehrgeizigen Propagandaminister Goebbels ein erbitterter Machtkampf. Als dann noch eine neue Sekretärin den Bunker betritt ist das Chaos perfekt … Eine wahre Geschichte, und mit „wahr“ meine ich frei erfunden.

Warum gescheitert:
Der Film wurde vom österreichischen Förderwesen schlicht ignoriert (BKA, ÖFI). Weiters stehen einer Off-ORF Produktion in Österreich kaum Türen zur Vermarktung offen, ein Umstand, den ich gerade deutlich zu spüren bekomme. Bzw. ist es ohne Hilfe der Austrian Film Commission sehr schwierig den Film bei größeren Festivals unterzubringen.
Biografie des/r Regisseurs/In:
Juan Carlos Recalde. Geboren 1983 in Cordoba, Argentinien. Autodidakt und Träumer.

Filmografie des/r Regisseurs/In:
2007 – AAA gegen den Gendernazi (7 min.) 2006 – The MovieMovie (2 min.) 2005 – Insekten (83 min.) 2004 – Hexxenhammer (93 min.) 2004 – PsychoZapping (7 min.) 2003 – Hotline (6 min.)

Rezension:
Nur ein Südamerikaner kann mit dem Thema Nationalsoziallismus und Hitler als Witzfigur so locker umgehen. Diese makabre Kabarettvorstellung ist so geschmacklos, dass der bittere Beigeschmack brauner Sch… gänzlich im Wurmloch historischer Beliebigkeit verschwindet. Adi, mit verkälteter Stimme, Göbbels als Paranoiker ist so untreffend beschrieben, dass man sich schon sehr schnell unbeschwert dem Unterhaltungswert diese Filmes hingeben kann. Er provoziert kein Aufschrei des Entsetzen, egalisiert nicht unser Hilterbild. Recalde hätte jeden beliebigen Dikator für diesen kurzweiligen Film nehmen können. Man hätte den Oberclown Helge Schneider und seinem alles auslotenden Bessermenschen Dani Levy diese Werk vorlegen müssen. Dann wären uns einige Diskussionen erspart geblieben.

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Hilf das Land verschönern! – Simon Loidl

Verfasst von Christian Wachter am 4. Januar 2008

Samstag, 31. Mai 2008, 20 Uhr

Kurz-Doku
Länge: 03min 57sec
Originalformat: mini-DV
regie: Simon Loidl
Produzent: FilmKulturKollektiv
Produktionsjahr: 2006
Drehbuch: Simon Loidl
Darsteller:
Kamera: Simon Loidl
Ton: Simon Loidl
Musik: Simon Loidl
Website: www.filmkultur.at

Inhalt:
Wahlen zum österreichischen Nationalrat 2006. Ganz Österreich ist im Bann zweier Splitterparteien, die sich gegenseitig an Ausländerfeindlichkeit zu übertrumpfen suchen. Ganz Österreich? Während die meisten anderen Parteien zuschauen oder mitmachen, bringen beherzte BürgerInnen meist nächtens ihren Unmut über die politischen Zumutungen zum Ausdruck, indem sie die Plakate der Wahlwerbenden verbessern…

Warum gescheitert:
Eigentlich war die Idee, eine Doku über AktivistInnen zu drehen, welche mittels „Verbesserung“ von Wahlplakaten (Graffitti, Sprüche, Schmierereien, Zerstörung) in die Wahlauseinandersetzung zu den österreichischen Nationalratswahlen eingreifen. Einige solcher AktivistInnen waren bereits ausgeforscht und kontaktiert und anfängliche Skepsis (immerhin ist die „Verschönerung“ von Wahlplakaten nicht ganz legal) wurde das Projekt ins Rollen gebracht und ich begann, einige der Ergebnisse solcher nächtlicher Aktionen abzufilmen.

Als es dann Zeit wurde, Interviews und Drehs mit den Akteuren zu machen, wurde es diesen dann doch zu heiß und sie sprangen nach der Reihe ab. Ich saß also auf einigen Stunden Filmmaterial, jedoch ohne Interviews und sonstigem für eine Doku unablässigem Material da. Und so wurde aus dem Zwischenschnitt-Material ein Mini-Film.

Rezension:
Du hast doch ein an der Schüssel, sagt der Hamburger und meint, du hast nen Rad ab. Das Beschmieren von Wahlplakaten ist demokratischer, als jedes noch so gut gemeinte Statement in den medialen Zentralorganen der Republik. Denn in diesen basisdemokratischen Reflexen manifestiert sich die Wut und die wahre Sicht der Schäfchen auf der Schlachtbank. Ein unkommentiertes Votum für eine bürgernahe Politik. Simon Loidel, danke für den Werbespott für die in München neugegründete Partei: ungueltig_die_Partei.de

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Ein Auto allein ist schneller! – Simon Loidl

Verfasst von Christian Wachter am 4. Januar 2008

Samstag, 31. Mai 2008, 20 Uhr

Horror
Länge: 41min 00sec
Originalformat: mini-DV
regie: Simon Loidl
Produzent: FilmKulturKollektiv
Produktionsjahr: 2005
Drehbuch: FilmKulturKollektiv
Darsteller: Ian Innerhofer, Branka Ivusic, Susanna Landauer, Simon Loidl, Peter März und Florian Schwanninger
Kamera: Simon Loidl
Ton: Simon Loidl
Musik: Simon Loidl

Inhalt:
Fünf Mittzwanziger treffen sich in einem einsamen Landhaus. Bereits am Weg dorthin treffen sie einen seltsam wirkenden Mann, welchen sie kurz darauf tot auffinden. Beim Versuch, Hilfe zu holen beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen: ein Unsichtbarer macht Jagd auf die Gruppe, welche hilflos dieser Situation zu entkommen sucht.

Warum gescheitert:
Diese private Filmprojekt war mit einigem finanziellen Aufwand verbunden (v.a. Reisekosten), weshalb wir versuchten, es etwas professioneller aufzuziehen, um Förderungsgelder lukrieren zu können. Mit einer kleinen Ausnahme erreichten uns nur vernichtende Ablehnungen der Förderstellen, wie z.B.: „Das Drehbuch überzeugt mich in keiner Weise. Weder der Aufbau der Geschichte, noch ihr tieferer Sinn, Handlungsablauf, Motive oder die Aussage sind schlüssig. Auch die Charaktere sind eher beliebig gezeichnet. Um herauszufinden, ob sich der Stoff überhaupt eignet, um soweit verbessert zu werden, dass sich eine Verfilmung lohnt, empfehle ich Ihnen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.“ (Kulturabteilung Land Salzburg) „Professionelle Hilfe“ nahmen wir natürlich trotzdem nicht in Anspruch, sondern nahmen uns vielmehr vor, den Film erst recht zu realisieren. Kurz vor den Dreharbeiten sprangen dann noch einige Darsteller kurzfristig ab, weshalb zwei Rollen mit einer Person besetzt werden mussten. Bei sämtlichen Einreichungen für Festivals oder sonstige Screenings wurde „Ein Auto allein ist schneller!“ bislang abgelehnt. Warum? Keine Ahnung.

Rezension:
Den Geldmangel sieht man dieser Produktion an. Das kann aber auch von Vorteil sein. Man wähnt sich in einem durchschnittlichen Amateurfilm und belächelt weise diesen versuchten Blair Witch Projekt. Dann aber, und das ist das wirklich gemein, geht die Geschichte darüber hinaus. Klar, wir wissen, es ist ein Film, aber der Zweifel darüber hängt wie das Seil in der Scheune über die erstarrtre Gänsehaut. Nur wenige Schauspieler können so gekonnt laienhaft spielen, das man glaubt, es ist ja nur Spaß. Schade, dass vermeintliche Geldgeber mit ihren Dollaraugen keinen Blick für so was haben.

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Schlaflos – Christian Genzel

Verfasst von Christian Wachter am 4. Januar 2008

Samstag, 31. Mai 2008, 20 Uhr

Drama
Länge: 39min 00sec
Originalformat:
Regie: Christian Genzel
Produzent: Christian Genzel
Produktionsjahr: 2006
Drehbuch: Christian Genzel
Darsteller: Max Simonischek, Stefan Murr, Jean-Luc Julien, Anika Julien, Anna Fin, Birgit Salkin, Sandra Jozipovic
Kamera: Hans Christian Haslecker
Ton: Ralf Schreier
Musik: Christoph Schwarz

Inhalt:
Um die Trennung von seiner Freundin zu verkraften, beschließt Ben, drastische Maßnahmen zu ergreifen: Er wird anfangen zu rauchen. Er wird sich in sein Auto setzen und ziellos in die Nacht fahren. Und er wird nie wieder schlafen. Bei einem Zwischenstop in einem Fast-Food-Lokal aber drohen Bens Pläne zu scheitern: Peter, ein Musiker, will nach Salzburg, um dort in einem Lokal spielen zu können. Peters Offenheit und Lebensfreude stellen Bens Verdrängungsmechanismen schon bald auf die Probe…

Warum gescheitert:
Ist „Schlaflos“ gescheitert? Das ist eine Frage, die gar nicht so leicht zu beantworten ist, weil ein einfaches „ja“ so etwas wie ein resigniertes Resumee unter einen Film setzt, in den ich beinahe zwei Jahre meines Lebens investiert habe. Aber natürlich ist er auf mancherlei Art und Weise gescheitert: Die Resonanz jenseits der Premiere war bei weitem nicht so groß, wie ich sie mir erhofft hatte. Aufgrund der ungewöhnlichen Länge ? 39 Minuten ? fällt der Film schon rein formell bei vielen Festivals aus dem Rahmen, weil er entweder zu kurz oder zu lang ist (wo doch in Wahrheit eine Geschichte immer genau so lang ist wie notwendig).

Aber auch bei solchen Festivals, wo er den formellen Kriterien entsprach, fiel er oft aus dem Rahmen: Der Film hat ein ruhiges Tempo, keine schnellen Schnitte, keine technischen Tricks, und er erzählt eigentlich eine ganz alltägliche Geschichte ? und damit lenkt er nicht marktschreierisch Aufmerksamkeit auf sich. Ich glaube nicht, dass eine Art des Geschichtenerzählens besser ist als die andere ? ich glaube nur, jede Art von Geschichte braucht ihre eigene Erzählweise, und die leisen Geschichten gehen gegen die lauten eben manchmal unter. Natürlich beschäftigt sich der Film aber auch inhaltlich mit dem Scheitern ? immerhin geht es um eine gescheiterte Beziehung, die mit einer unpersönlichen Nachricht beendet wird.

Aus seiner Verwirrung heraus entwickelt der Protagonist drei Vorhaben, die ihm helfen sollen, mit der Situation umzugehen: Natürlich allesamt unvernünftige Vorsätze, an denen er auch der Reihe nach scheitert. Und gerade dieses Scheitern hilft ihm, weiterzukommen: Das Nichtgelingen entwickelt sich zu etwas Positivem, und so kann die Geschichte auf einer versöhnlichen Note enden. Ist „Schlaflos“ also gescheitert? Das sollen andere entscheiden. Wenn ja, ergeben sich aus diesem Scheitern vielleicht, wie im Film selbst, neue Perspektiven. Vielleicht ist er auch nur bislang gescheitert, und wird dafür noch lange Zeit weiterleben?

Biografie des/r Regisseurs/In:
Christian Genzel wurde am 28. Februar 1978 in Kassel geboren. Bald verschlug es ihn in den Münchner Raum und dann weiter südlich nach Salzburg, wo er Anglistik und Amerikanistik studierte. Schon vor seinem Abschluß 2004 begann Christian eigene Kurzfilme zu drehen und in verschiedenen Positionen bei anderen Filmen mitzuwirken. Neben seiner Arbeit hinter der Kamera ist Christian als freischaffender Autor tätig. Er spielte außerdem von 2000 bis 2005 Theater in der English Drama Group Salzburg.

Rezension:
Abschied per Video. So macht man das heute. Danach folgt die Lonely-Cowboy-Story mit der ganzen amerikanischen Sentimentalsoße. Und man muss halt englisch singen, damit es ja keiner versteht, am wenigsten die Angebettete. Aber dann, wenn sich das Gefühl ins Herz bahn bricht, dass kommt das wahre Leid, in eigener Sprache. Der Blues hat mehr mit Salzburg gemein als man glaubt. Hier pulst die Schwermut, die Sehnsucht aber auch die Erlösung.

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Rufus – Georg Csarmann

Verfasst von Christian Wachter am 4. Januar 2008

Samstag, 31. Mai 2008, 20 Uhr


Episodenhafte Experimental-Tragikkomödie
Länge: 15min 20sec
Originalformat: MiniDv
Regie: Georg Csarmann
Produzent: Georg Csarmann
Produktionsjahr: 2006
Drehbuch: Georg Csarmann
Darsteller: Jonathan Prosl, Aldijana Habibovic, Hanna Grabenhofer, Andreas Krammer, David Lang, Michael Heindl, Thomas Krammer
Kamera: Georg Csarmann
Ton:
Musik: Sebastian Hugeneck

Inhalt:
Der Hauptcharakter Rufus erfährt eines Tages von einer Spielzeugfigur, dass er innerhalb der nächsten fünf Tage sterben wird. Infolgedessen beobachten wir Rufus wie er mit dieser Prophezeiung umgeht und was in diesen Tagen geschieht.

Warum gescheitert:
Der Film ist auf verschiedenen Ebenen gescheitert: 1. Auf kreativer, weil durch technische Komplikationen kleinere Störungen im Bild auftreten. Weiters war es zwar eine spannende Idee, den Film größtenteils zu improvisieren, doch litt der Aufbau ein wenig darunter. 2. Obwohl wir den Film bei einigen Festivals eingereicht haben, wurde er bei keinem akzeptiert. 3. Der Hauptprotagonist des Films scheitert am Leben.

Biografie des/r Regisseurs/In:
Georg Csarmann wurde am 12.2.1989 in Eisenstadt geboren. Zurzeit lebt er in seinem Heimatdorf Zillingtal (Burgenland). Mit seinem ersten Kurzfilm ?Me on the couch? wurde er Burgenlandsieger bei ?shorts on screen 06?, dem Kurzfilmwettbewerb des ORF. Danach absolvierte er ein Praktikum als Produktionsassistent bei dem Kinofilm ?Yoon/Neustadt? von Christian Frosch. Im Juni 2007 maturierte er am Gymnasium Eisenstadt.

Filmografie des/r Regisseurs/In:
Me on the couch (2005) Rufus (2006) blasphémateur (2006) Milk (2007) Boyfriend Inc (2007) Seitwärts (2007)

Rezension:
„Rufus“ ruft Schnoopi. Aldijana ruft auch. Dann brüllt Rufus. Und dann der Unfall. Das Klatschen einer Hand, mitten auf die Strin. Ahnung und Verwirrung. Alles klar? Ja, eine sprituelle Vorhersehung. Schauen und selbst beurteilen.

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Über das Scheitern

Verfasst von Christian Wachter am 4. Januar 2008

Das Scheitern aller Dinge ist die Tat…
Denn im Scheitern liegt die Kraft.

(würdevolles Scheitern-die gescheiterte Korrespondenz)
Leben ist am Sterben scheitern
Erfolg ist Schein, wie das Scheitern Sein.

Am Scheitern scheitern,…

Scheitern ist kein Qualitätsurteil, sondern ein Urteil über eine beliebig behauptete Qualität zur Aufrechterhaltung längst erstorbener Anspüche

Wir suchen und zeigen Produktionen, die im Anspruch und in der Machart derart ungewöhnlich und innovativ sind, dass sie in der derzeitigen Medienlandschaft zum Scheitern verurteilt scheinen. Das Scheitern ist inhaltlich und formell ein rein subjektiver und letzter Wert. Sich dem zu stellen, bedarf einer Reife und inneren Klarheit über sich und sein Werk. Scheitern ist kein Versagen,
sondern bewusstes Entsagen…

kommerzieller Erfolg ist Zufall, Ohnmacht
Scheitern folgt einem Plan, einer Bestimmung

Trotzdem: Geld ist so unwiderstehlich sexy
wie das Surren einer Arriflex

„Zurück zum Leben! Scheitern ist zwar einerseits
gewöhnlich,weil es so erniedrigend alltäglich ist
und deswegen wertlos scheint, aber es greift
gleichzeitig tief in das menschliche Empfinden ein,
weil durch das Scheitern buchstäblich alles,
auch das Banale, bedeutsam wird.“(Wilhelm Genazino)

‘Freude liegt im Kampf, im Wagnis, in der Leidensbereitschaft, nicht im Siegen.’ (Mahatma Gandhi)
mit Gruss von beate-maria

Und die Besiegten, die sich unter dem Absatz des Siegers wieder aufraffen, die nenne ich sieghafter als den Sieger, der seinen gestrigen Sieg wie der Sesshafte seine Vorräte genießt und bereits dem Tode entgegengeht.“
(„Die Stadt in der Wüste“ nach Antoine de Saint Exupery)
gruss steve lem

wer auf seinen Lorbeeren sitzen bleibt,
hat sie am falschen Platz(MAO)

Gier macht blind…(Ratzinger/Bene der 6.ste)

Die Niederlagen sind die wichtigsten Lehrmeister, weil sie, wie nichts anderes, ganz tief ins Existenzielle greifen und damit auch alle Kräfte beleben. Die geistigen, körperlichen und seelischen. Folgt man der Überzeugung, dass alles was geschieht auch einen selbst spiegelt und die Aufgabe darstellt sich zu erkennen, so ist das Scheitern auch in diesen Kontext zu sehen. Das Schlimme am Scheitern ist die Verzweifung. Dieser Zweifel an sich selbst an seinem Leben, an seiner eigenen Existenz. Und dieser Zweifel ist oft die Barriere, der Hemmschuh, um wieder gestärkt ins Leben einzutauchen. Wobei noch schlimmer ist, das Scheitern von anderen zu erleben und zu wissen ihnen so gut wie gar nicht behilfich sein zu können. Das Scheitern macht uns auch zu sehr menschlichen Wesen.LG,
Susanne Eiselt, Wien

Kommentare anderer FilmemacherInnen

der schmerzhafte Peitschenhieb des Scheiterns ist das „fast“,
jene Illussion, oder Ent-Täuschung, die die Pferde der Sehnsucht
vorantreiben(Yvonne Harder, Innsbruck)
……….
der Scheiterer versagt,
wenn überhaupt, nur dem Erfolg seine Treue(hw,München)
……….
Herr Keuner antwortete auf die Frage
„worann er denn gerade arbeite“ lapidar
„ich bereite meinen nächsten Irtum vor“(B.Brecht)
……….
„Immer versucht. Immer gescheitert. Einerlei.
Wieder versuchen. Wieder scheitern.
Besser scheitern.“(Samuel Beckett)
Grüße aus Hamburg von Nico Spindler
……….
Der kühle Schatten des Erfolges
ist das Scheitern(red.)
……….
Nachdem die für mich zuständige Hamburger Filmförderung
meinen künstlerischen Lebensweg durch ihre Vetternwirtschaft
und ihr undemokratisches Gebaren fast vernichtet hat,…
weiter->
……….
ich weiß nicht, ob Filme die gemacht werden,
scheitern können?!… weiter->
……….
„Denn der Sinn der Dinge liegt nicht im schon angesammelten Vorrat,
den die Sesshaften verzehren, sondern in der Glut der Verwandlung,
des Voranschreitens der Sehnsucht.

……….
»Moderne Kunst wollte totalitär sein, blieb aber elitär;
moderne Werbung wäre gern elitär, ist aber totalitär«
(Walter Grasskamp)
regards, hawk
……….
viel Erfolg und alles Gute bei Eurem Projekt/Festival.
Hier der Satz von Beckett im Original, den man gut auf die Fahne sticken kann
Ever Tried. Ever failed. No matter.
Try again, fail again, fail better. (S. Beckett).
Gruss aus Kassel von Sascha Pogacar
……….
Wenn man endlich aufhört, sich für diese Gesellschaft zu interessieren,
wenn man das Ganze nur noch als lächerliches Spiel begreift,
wenn man endlich kapiert, dass all der Enthusiasmus ohnehin niemanden interessiert,
wenn man also seine eigene asoziale Subkultur eröffnet,
wenn man verstanden hat, dass es um Geld und nicht um Inhalte geht,
kann man nicht mehr scheitern,
denn man hat keines dieser großen erhabenen
aber schwachsinnigen
Ziele mehr,
an denen man das Scheitern festmachen könnte.
Kai Hoffmann

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BSL-News 2.1 — Das Scheitern aller Dinge ist die Tat

Verfasst von Christian Wachter am 1. Januar 2008

„… empfehle ich Ihnen, für das Drehbuch professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.“ So lautet die Antwort auf ein Förderansuchen zur Produktion eines der österreichischen Beiträge zum 3. Festival des gescheiterten Filmes, das vom 11. bis 13. Jänner in Wien in den Breitenseer Lichtspielen – BSL – Station macht. Als Auswahlkriterien für die Teilnahme eines Filmes an dem Festival nennt Festivalleiter Hartwig Müller zweierlei: Entweder der Film muss inhaltlich vom Scheitern handeln. Oder das Filmprojekt muss selbst gescheitert sein, beim Dreh, bei der Postproduktion, im Vertrieb.

„Das Scheitern aller Dinge ist die Tat, denn im Scheitern liegt die Kraft“, lautet das Motto des Festivals, Den Rest des Beitrags lesen »

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Pressegespräch: 4.1., 10 UhrFestival des gescheiterten Films

Verfasst von Christian Wachter am 28. Dezember 2007

Wann?
Freitag, 4. Jänner 2008, 10 Uhr

Wo?
BSL – Breitenseer Lichtspiele, Breitenseerstr. 21, 1140 Wien, U3-Station Hütteldorferstraße, Ausgang Feilplatz, Tel. 01 982 21 73

Was?

  • Vorab-Informationen zum 3. „Festival des gescheiterten Films“, welches von 11. bis 13. Jänner in den BSL Station macht. Webkonferenz mit dem Festivalinitiator hwmüller.
  • Es werden Regisseure der Festival-Filme anwesend sein: Juan Carlos Recalde (Diktatoren küssen besser), Georg Csarmann (Rufus), Simon Loidl (Ein Auto allein ist schneller! ), …
  • Trailer zu einigen Festival-Filmen

Weitere Informationen

Aussender: BSL – Breitenseer Lichtspiele, Breitenseerstr. 21, 1140 Wien, Tel. 01 982 21 73, www.bsl.at.tf

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