BSL – Breitenseer Lichtspiele

Nachrichten vom ältesten Kino-Betrieb der Welt

Mit ‘Frankreich’ verschlagwortete Einträge

L’ Homme de Rio

Verfasst von Christian Wachter am 10. Juni 2009

Di 2.6.2009, 18.30 Uhr
Fr 12.6.2009, 18.30 Uhr
Mi 24.6.2009, 20.30 Uhr

F/I 1964, R: Philippe de Broca; D: Jean-Paul Belmondo, Francoise Dorléac, Jean Servais, Adolfo Celi; DVD, 110 Min.; franz.OV.

Soldat Adrien besucht im Heimaturlaub in Paris seine kapriziöse Braut Agnès. Als diese vor seinen Augen entführt wird, folgt er ihr nach Rio de Janeiro. Dort wird Adrien durch den Schuhputzer „Sir Winston“ unterstützt. Ursache für die Entführung ist die Suche nach einem Schatz im Amazonasgebiet, für dessen Bergung eine Statue benötigt wird. Nur Agnès weiß, wo diese versteckt ist.

Die Jagd nach dem Schatz, beziehungsweise, für Adrien, die Suche nach Agnès, führt nach Brasília und in eine kleinere Stadt im Amazonasbecken. Agnès wird von Adrien befreit und der Entführer von Agnès durch auf überraschende Weise ausgelöste Erderschütterungen in der Schatzhöhle begraben. Adrien schafft es gerade noch rechtzeitig zum Zug, der ihn zur Truppe zurückbringt.

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Soldat Adrien besucht im Heimaturlaub in Paris seine kapriziöse Braut Agnès. Als diese vor seinen Augen entführt wird, folgt er ihr nach Rio de Janeiro. In Rio wird Adrien durch den Schuhputzer „Sir Winston“ unterstützt. Ursache für die Entführung und weiteres treibendes Motiv des Filmes ist die Suche nach einem Schatz im Amazonasgebiet, für dessen Bergung eine Statue benötigt wird. Nur Agnès weiß, wo diese versteckt ist. Die Jagd nach dem Schatz, beziehungsweise, für Adrien, die Suche nach Agnès, führt nach Brasília und in eine kleinere Stadt im Amazonasbecken. Agnès wird von Adrien befreit und der Entführer von Agnès durch auf überraschende Weise ausgelöste Erderschütterungen in der Schatzhöhle begraben. Adrien schafft es gerade noch rechtzeitig zum Zug, der ihn zur Truppe zurückbringt.Soldat Adrien besucht im Heimaturlaub in Paris seine kapriziöse Braut Agnès. Als diese vor seinen Augen entführt wird, folgt er ihr nach Rio de Janeiro. In Rio wird Adrien durch den Schuhputzer „Sir Winston“ unterstützt. Ursache für die Entführung und weiteres treibendes Motiv des Filmes ist die Suche nach einem Schatz im Amazonasgebiet, für dessen Bergung eine Statue benötigt wird. Nur Agnès weiß, wo diese versteckt ist. Die Jagd nach dem Schatz, beziehungsweise, für Adrien, die Suche nach Agnès, führt nach Brasília und in eine kleinere Stadt im Amazonasbecken. Agnès wird von Adrien befreit und der Entführer von Agnès durch auf überraschende Weise ausgelöste Erderschütterungen in der Schatzhöhle begraben. Adrien schafft es gerade noch rechtzeitig zum Zug, der ihn zur Truppe zurückbringt.

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Un coup fumant (Totó, Eva e il pennello proibito)

Verfasst von Christian Wachter am 8. Juni 2009

Mo 1.6.2009, 18.30 Uhr
Do 11.6.2009, 18.30 Uhr
Di 23.6.2009, 20.30 Uhr

F/I 1959, R: Steno; D: Totò, Louis De Funès, Abbe Lane, Mario Carotenuto, Enzo Garinei; DVD; 90 Min; franz.OV-

Wenn hier ein Kunstdieb und ein nicht ganz lupenreiner Kunstdieb aufeinander treffen, ist ein totales Chaos angesagt! -  Regie führte Steno, der später ein paar der besten Bud Spencer/Terence Hill-Filme inszenierte.

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Ni vu, ni connu (Fisch oder Fleisch)

Verfasst von Christian Wachter am 7. Juni 2009

So 31.5.2009, 20.30 Uhr
Mi 10.6.2009, 20.30 Uhr
Mo 15.6.2009, 20.30 Uhr
Mo 22.6.2009, 20.30 Uhr

Yves Robert: Ni vu, ni connuF 1958, R: Yves Robert; D: Louis De Funès, Noel Adam, Moustache, Claude Rich, Colette Richard; DVD; 90 Min.; franz.OV.

Blaireau (Louis de Funès), ein pfiffiger Wilddieb, versorgt ganz Montpaillard mit „Fisch oder Fleisch“. Umsonst bemüht sich der einfältige Gendarm Parju, ihn auf frischer Tat zu ertappen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Les tricheurs (Die sich selbst betrügen)

Verfasst von Christian Wachter am 7. Juni 2009

So 31.5.2009, 18.30 Uhr
Mi 10.6.2009, 18.30 Uhr
Mo 15.6.2009, 18.30 Uhr
Mo 22.6.2009, 18.30 Uhr

Marcel Carne: Les TricheursF 1958, R: Marcel Carné; D: Pascale Petit, Jacques Charrier, Jean-Paul Belmondo, Dany Saval, Pierre Brice; DVD; 120 Min.; franz.OV.

Eine Gruppe junger Nichtstuer aus höherer Gesellschaft trifft sich auf einer Party, wo sie ihrer Langeweile frönen, der sie durch freizügige Liebesspiele und kleine Gesetzesverstöße entgehen wollen. Den Rest des Beitrags lesen »

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Bob le flambeur (Drei Uhr nachts)

Verfasst von Christian Wachter am 7. Juni 2009

Sa 30.5.2009, 20.30 Uhr
Di 9.6.2009, 20.30 Uhr
So 21.6.2009, 20.30 Uhr

Bild vergrößern mit KlickF 1956, R: Jean-Pierre Melville; D: Isabelle Corey, Daniel Cauchy, Roger Duchesne, Gérard Buhr; DVD; 103 Min; franz. OV.

Vor 20 Jahren hat Bob (Roger Duchesne) sein letztes großes Ding gedreht und ist dafür in den Bau gewandert. Heute ist er geläutert, auch wenn er aufgrund seiner Spielsucht chronisch klamm ist. Mit einem groß angelegten Coup wollen er und seine Kumpels sich noch einmal richtig die Taschen vollmachen: Den Rest des Beitrags lesen »

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Lucky Luke – Daisy Town, Zeichentrickfilm

Verfasst von Christian Wachter am 12. März 2009

So 8.3.2009, 16.30 Uhr
Sa 14.3.2009, 16.30 Uhr

F/B 1971, R: Morris, Rene Goscinny, Pierre Tchernia, 35 mm, 76 Min.

Der einsame Cowboy Lucky Luke, sein hochintelligenter Gaul Jolly Jumper und sein vertrottelter Hund Rantanplan treten an, den Bösewichtern die Grenzen zu zeigen! Immerhin ist Daisy-Town in Gefahr. Die Dalton-Brüder, böse wie sonst was und genauso dumm, beschließen, Daisy-Town mit Hilfe von Indianern zurückzuerobern, nachdem Lucky Luke sie gerade herausbefördert hat. 

Doch nach langen Kämpfen zwischen den Daltons und den Indianern auf der einen Seite, den Einwohnern von Daisy-Town unter der Regie von Lucky Luke auf der anderen Seite, kommt es schließlich zu einem Friedensvertrag zwischen den Indianern und den Siedlern. Es hätte auch alles ganz wunderbar bleiben können. Doch plötzlich ist aus Daisy-Town eine Geisterstadt geworden. Warum? Die Siedler haben von Goldvorkommen weiter westlich von Daisy-Town gehört und sind in Scharen dorthin unterwegs.

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Francois Truffaut

Verfasst von Christian Wachter am 1. Dezember 2008

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Claude Chabrol

Verfasst von Christian Wachter am 20. November 2008

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Viva Maria!

Verfasst von Christian Wachter am 16. November 2008

Di, 20.1.2009, 20:30 Uhr
Sa 20.12.2008, 16:30 Uhr
Fr 5.12.2008, 18.30 Uhr
Sa 22.11.2008, 16.30 Uhr

F/I 1965; R: Louis Malle; D: Brigitte Bardot, Jeanne Moreau; L: 118 Min.

Bei einer Revolution irgendwo in Lateinamerika führen nach dem Tod des Anführers die beiden Striptease-Tänzerinnen eines Wanderzirkus den Aufstand zum siegreichen Ende. Eine mit enormem Aufwand in Szene gesetzte Persiflage auf den Abenteuerfilm, die sich unbekümmert zwischen blutigem Ernst und grotesker Komik, hollywoodgerechtem Spektakel und verschrobenen Effekten im Stil der „Nouvelle Vague“ bewegt.

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Der Dieb von Paris (Le Voleur)

Verfasst von Christian Wachter am 16. November 2008

Mo 22.12.2008, 18:30 Uhr
Sa 6.12.2008, 16.30 Uhr
Sa 22.11.2008, 18.30 Uhr

F/I 1966; R: Louis Malle; D: Jean-Paul Bellmondo, Marie Dubois; L:121 Min.

George Randal will sich unbedingt an seinem Onkel rächen. Der Mann, bei dem er aufgewachsen ist, hat nicht nur sein Erbe verprasst, sondern weigert sich auch, ihm seine Tochter Charlotte zur Frau zu geben. Lieber soll die Schöne einen reichen Widerling heiraten. Also stiehlt George den Familienschmuck. Doch es bleibt nicht bei einem Diebstahl. Bald zittert ganz Paris vor einem unbekannten Räuber…

Louis Malle inszenierte diesen Kostümfilm mit einer deftigen Prise Sarkasmus und dem prächtig aufspielenden Jean-Paul Belmondo, dem man den Spaß am Spiel in allen Belangen abnimmt. Es sollte die einzige Zusammenarbeit der beiden Ikonen des französischen Kinos bleiben.

In einer ihrer ersten großen Rollen ist hier die attraktive Geneviève Bujold zu bewundern, die Jahre später für „Der Unverbesserliche“ unter der Regie von Philippe De Broca erneut mit Belmondo vor der Kamera stand.

Malle war selbst ein Spross wohlhabender Eltern. Wie Georges im Film distanzierte auch er sich von der Politik, trotz der brisanten politischen Ereignisse in den späten 1960er Jahren. Malle vermied zu dieser Zeit jegliche Kommentare zu den aktuellen Ereignisse. Wie Georges widmete er sich ganz seiner Berufung.

Im Gegensatz zu seinem Vorgängerfilm „Viva Maria!“ verzichtete der Regisseur hier auf stilistische Tricks und Seitenhiebe auf die Nouvelle Vague. „Der Dieb von Paris“ ist die nüchterne Charakterstudie eines Mannes der seinen eigenen Weg geht, inszeniert von einem Regisseur, der dasselbe Ziel verfolgt.

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Reise nach Palermo (Il viaggio)

Verfasst von Christian Wachter am 16. November 2008

Sa, 27. Dez 2008, 16:30 Uhr
So, 7. Dez 2008, 18.30 Uhr
So, 23. Nov 2008, 16.30 Uhr

I/F 1973, R: Vittorio de Sica, D: Richard Burton, Sophia Loren, L: 101 Min.

Reise nach PalermoAnfangs des 20. Jahrhunderts scheitert die Liebe von Cesare und Adriana an den antiquierten Moralvorschriften der sizilianischen Gesellschaft.

In diesem mit exquisitem Geschmack inszenierten Film konzentriert sich Regisseur de Sica ausschließlich auf die sentimentalen Aspekte seiner Geschichte. Nichts als melodramatisches Starkino – aber wie!

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Für ein Paar Dollar mehr (Per qualche dollaro in più)

Verfasst von Christian Wachter am 16. November 2008

So, 28. Dez 2008, 18:30 Uhr
So, 7. Dez 2008, 16.30 Uhr
So, 23. Nov 2008, 18.30 Uhr

D/F/I/Sp 1965; R: Sergio Leone; D: Clint Eastwood, Klaus Kinski, Lee Van Cleef; L: 130 Min.

Monco und Colonel Douglas Mortimer sind beides sehr erfolgreiche und exzentrische Kopfgeldjäger. Mit dem Schießeisen können sie wie kaum ein anderer umgehen. Der Zufall führt sie zusammen, denn beide sind hinter dem Desperado El Indio her. Nachdem dieser eine Bank überfallen hat, versuchen sie die Bande auszulöschen.

Während Monco sich in die Bande einschleicht, versucht Mortimer von außen an sie ranzukommen. Doch als sie das gestohlene Geld an sich nehmen wollen, läuft etwas schief….

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Privatleben (Vie privée)

Verfasst von Christian Wachter am 16. November 2008

Donnerstag 18.12.2008, 18:30 Uhr

F/I 1961; R: Louis Malle; D: Marcello Mastroianni, Brigitte Bardot; L: 104 Min.

Brigitte Bardot als Darstellerin und zugleich als Thema eines Films: Eine junge attraktive Frau steigt zum Star auf, wird das Idol der Massen und verfällt unentrinnbarer Einsamkeit. Der formal bemerkenswerte Film huldigt einem damals neuartigen Bardot-Mythos: indem er die Skandal-Heldin zum Opfer der sensationsgierigen Gesellschaft erklärt, verkündet er ihre persönliche Unschuld.

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Der Leopard (Il gattopardo)

Verfasst von Christian Wachter am 16. November 2008

Di 18.11.2008, 20.30 Uhr
Sa 6.12.2008, 20.30 Uhr

I/F 1963; R: Luchino Visconti; D: Burt Lancaster, Alain Delon, Claudia Cardinale; L: 161 Min.; OmU.

Gerade erst aus der Stadt an sein Schloss zurückgekehrt, erfährt Fürst Salina, genannt „Der Leopard“, von der baldigen Ankunft seines Neffen Tancredi. Nicht nur er freut sich auf den jungen, abenteuerlustigen Adeligen, sondern auch seine älteste Tochter, die in Tancredi verliebt ist.

Sie bittet ihren Vater, ein gutes Wort bei ihm einzulegen, aber Salina weiß, dass Tancredi ihre Liebe nicht erwidert und versagt ihr die Unterstützung. Denn Tancredi hat Grosses vor – er will an der Seite Garibaldis kämpfen, dessen „Rothemden“ die Einheit Italiens wollen. Das Land strebt Neuem zu und Tancredi möchte dabei eine wichtige Rolle spielen.

Die Bekanntschaft mit der schönen und ehrgeizigen Angelica, deren Vater eine wichtige politische Persönlichkeit ist, kann ihm dabei helfen. Während er seine Karriere plant, muss sich der alternde Fürst Salina über seine Rolle innerhalb der veränderten Gesellschaftsordnung bewusst werden…

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Die Frau nebenan (La femme d’à côté)

Verfasst von Christian Wachter am 12. November 2008

So, 11. Jän, 16:30 Uhr
Mi, 3. Dez 2008, 20.30 Uhr
So, 16. Nov 2008, 18.30 Uhr

F 1981; R: François Truffaut; D: Gerard Depardieu, Fanny Ardant; L: 106 Min.

Bernard Arlette und der sechsjährige Thomas sind glücklich mit ihrem normalen Leben in der französischen Kleinstadt. Bis die Welt ins Wanken gerät. Bis eines Tages Philippe und Mathilde nebenan einziehen.

Eigentlich wollten sich Bernard und Mathilde nie wieder sehen, doch nun erwacht ihre einstige Affäre wieder in vertrauter Leidenschaft. Und sie zerstört alles, wie ein Wirbelsturm der Gefühle zerreißt sie die Idylle…

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Der letzte Tango in Paris (Ultimo tango a Parigi)

Verfasst von Christian Wachter am 12. November 2008

Di, 23.12.2008, 18:30 Uhr
Sa 6.12.2008, 18.30 Uhr
So 16.11.2008, 16.30 Uhr

I/F 1972; R: Bernardo Bertolucci; D: Marlon Brando, Maria Schneider; L: 129 Min.

Der letzte Tango in ParisEs gibt Filme, die prägen das Lebensgefühl einer ganzen Generation und die Wahrnehmung einer gesamten Epoche. Der letzte Tango in Paris kann mit Sicherheit zu dieser Gattung gezählt werden. 1972 veröffentlicht, handelte sich der Regisseur Bernardo Bertolucci heftigen Ärger mit den Behörden seines Heimatlandes Italien ein, die den Film auf den Index setzten. Bertolucci wurde zu vier Monaten Gefängnis verurteilt und verlor seine bürgerlichen Ehrenrechte für fünf Jahre. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein schönes Mädchen wie ich (Une belle fille comme moi)

Verfasst von Christian Wachter am 12. November 2008

    So 18. Jän 2009, 20:30 Uhr
    Mi 3. Dez 2008, 18.30 Uhr
    Sa 15. Nov 2008, 20.30 Uhr

    F 1972; R: François Truffaut; D: Bernadette Lafont; L: 98 Min.

    Une Belle Fille Comme MoiWär’ er bloß am Schreibtisch geblieben. Eine schwarze Komödie um einen strauchelnden Soziologen. Stanislas schreibt an einer Dissertation über kriminelle Frauen. Im Gefängnis interviewt er Camille, die ihren Liebhaber und Gatten umgebracht haben soll. Den Rest des Beitrags lesen »

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    Die eheliche Wohnung (Domicile conjugal)

    Verfasst von Christian Wachter am 12. November 2008

    Sa 15.11.2008, 16.30 Uhr
    Di 2.12.2008, 18.30 Uhr

    F/I 1970; R: François Truffaut; D: Hiroko Berghauer, Daniel Boulanger; L: 100 Min.; OmU

    Die Freuden und Belastungen einer jungen Ehe im Laufe zweier Jahre: finanzielle Probleme, Freude über die Geburt des Kindes, Seitensprünge des Mannes, Trennung und Versöhnung. Die chronologische, thematische und stilistische Fortsetzung von „Geraubte Küsse“ und Truffauts Fortführung seiner Antoine-Doinel-Filme.

    Aus spielerischen, locker zusammengefügten Szenen setzt sich ein ebenso liebenswürdiger wie unterhaltsamer Liebesfilm zusammen, bravourös gespielt, gespickt mit charakterisierenden Bild- und Dialogpointen, geprägt von menschlich warmem Humor, souveräner Leichtigkeit und feinem Charme.

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    120 Tage von Sodom (Salò o le 120 giornate di Sodomia)

    Verfasst von Christian Wachter am 6. November 2008

    Sa, 27. Dez 2008, 18:30 Uhr
    So, 30. Nov 2008, 18:30 Uhr
    Do, 13. Nov 2008, 20:30 Uhr

    I/F 1976; R: Pier Paolo Pasolini; D: Aldo Valetti, Paolo Bonacelli; L: 117 Min.

    In der Republik von Salo, dem letzten Refugium italienischer Faschisten kurz vor dem Ende der Mussolini-Herrschaft, inszeniert eine Gruppe sadistischer Großbürger terroristische Grausamkeitsrituale: Junge Männer und Frauen werden als Lust- und Folterobjekte mißbraucht und erniedrigt, schließlich in einer perversen Orgie zu Tode gequält.

    In seinem letzten Film entwirft Pasolini jenseits spekulativer Intentionen und ästhetischer Gefälligkeit eine schockierende Vision menschlicher Machtbesessenheit und barbarischer Zerstörungslust inmitten hochgeistiger kultureller Verfeinerung. Der nach einem Roman von de Sade entwickelte Stoff ist zwar im Jahr 1944 angesiedelt, dient jedoch als Kommentar zur hedonistischen Konsumgesellschaft der Nachkriegszeit, die von Pasolini als apokalyptische Verfallsepoche begriffen wird ohne Hoffnung auf Veränderung. Ein radikaler, trostloser, erschütternder Film. In einigen europäischen Ländern wurde der Film Opfer staatlicher Zensur und gerichtlicher Ermittlungen.

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    Vollmondnächte (Les Nuits de la Pleine Lune)

    Verfasst von Christian Wachter am 6. November 2008

    Do 15. Jän 2009, 20:30 Uhr
    Mo 1. Dez 2008, 18:30 Uhr
    Do 13. Nov 2008, 18:30 Uhr

    F 1984; R: Eric Rohmer; D: Pascale Ogier, Tchéky Karyo, Fabrice Luchini; L: 100 Min.

    Die junge Innendekorateurin Louise kann sich nicht entscheiden, ob sie lieber mit ihrem Freund Remi in einem tristen Vorort oder alleine in einem kleinen Appartement im pulsierenden Paris leben soll. Louise trifft sich gern mit ihren Freunden und liebt das nächtelange Ausgehen, sehr zum missfallen ihres Freundes Remi. Als sie die ersten Verehrer umwerben, merkt Louise, dass sich ihr Leben verkompliziert und sie sich entscheiden muss. Doch erst der Vollmond bringt die Entscheidung…

    Auf seine unnachahmlich leichte Weise beschreibt Eric Rohmer in „Vollmondnächte“ die Bemühungen der hin und hergerissenen Louise, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Bei dem Versuch, ihr Bedürfnis nach individueller Freiheit mit den konventionellen Geschlechterrollen in Einklang zu bringen, gerät sie immer wieder in tiefe emotionale Konflikte.

    Rohmers vierter Film des Zyklus „Komödien und Sprichwörter“ konzentriert sich ganz auf die spannungsvollen Widersprüche der weiblichen Hauptfigur und verzichtet weitestgehend auf Nebenhandlungen oder Parallelmontagen. Eric Rohmer wurde für „Vollmondnächte“ mit dem Preis der französischen Filmkritiker-Vereinigung ausgezeichnet.

    Pascale Ogier, die Darstellerin der Louise und Tochter der bekannten Schauspielerin Bulle Ogier, erhielt 1984 in Venedig den Preis als beste Darstellerin. Kurz nach Beendigung der Dreharbeiten starb Pascale einen Tag vor ihrem 26. Geburtstag an den Folgen einer Herzattacke.

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